Industrielles Erbe des Rheinlands – Historie unseres Unternehmens

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in Bonn gegründet, blickt unser Unternehmen auf eine bewegte Geschichte zurück; voller Tradition und Innovation.

Die Sandgießerei Schmidt in Bonn Lengsdorf

Das Unternehmen wurde im Jahr 1949 von Fritz Schmidt und Gerhard Schwede als Sandgießerei in Bonn gegründet. Bereits 1957 erfolgte mit dem Beginn der Druckgussfertigung eine erste strategische Erweiterung des Leistungsspektrums. In den folgenden Jahren wurde das Unternehmen kontinuierlich ausgebaut: 1964 wurde eine Schleuder- und Schwermetallgießerei in Köln erworben, 1970 folgte der Erwerb einer Druckgießerei in Gelsenkirchen.

Nach dem Tod des Firmengründers Fritz Schmidt im Jahr 1973 wurde die Gesellschafterstruktur neu geordnet. Einen wesentlichen Meilenstein stellte die Planung und der Neubau des heutigen Unternehmensstandortes in Meckenheim im Jahr 1980 dar. Ab 1983 begann die schrittweise Konzentration der Aktivitäten an diesem Standort mit der Verlagerung der Werke in Bonn und Köln nach Meckenheim.

Die Fritz Schmidt Metallgießerei in Meckenheim heute

Die kontinuierliche Erweiterung der Produktionskapazitäten setzte sich mit dem Ausbau der Weiterverarbeitungshalle im Jahr 1987 fort. 1989 wurde auch der Standort Gelsenkirchen nach Meckenheim verlagert. Bereits ein Jahr später, 1990, erfolgte der Anbau einer weiteren Gießereihalle. Im Jahr 2004 wurden die Abteilungen des Sandgusses geschlossen und der Fokus konsequent auf den Ausbau der Druckgussfertigung gelegt. Ab 2006 begann der systematische Aufbau der mechanischen Bearbeitung, wodurch die Wertschöpfungstiefe des Unternehmens weiter erhöht wurde.

Die technische Ausstattung wurde in den folgenden Jahren kontinuierlich modernisiert, unter anderem durch die Anschaffung der dritten Druckgussmaschine mit über 4.000 to Schließkraft im Jahr 2011 sowie einer 1.400-Tonnen-Druckgussmaschine mit Zwei-Platten-Technologie im Jahr 2013. 2015 wurde eine Durchlaufwaschanlage in Betrieb genommen.

Auch im Bereich Qualitäts- und Umweltmanagement setzte das Unternehmen Maßstäbe: 2016 erfolgte die erfolgreiche Zertifizierung nach ISO/TS 16949, 2018 folgten die Zertifizierungen nach ISO 14001 sowie IATF 16949. Ebenfalls im Jahr 2018 wurde in eine weitere Druckgussmaschine mit 2.200 Tonnen Schließkraft in Drei-Platten-Technologie investiert. Im Jahr 2020 wurden eine neue 840-Tonnen-Druckgussmaschine sowie zwei zusätzliche Bearbeitungszentren angeschafft.

Im Jahr 2025 kam es zu einem Managementwechsel. Parallel dazu wurde umfassend in die technische Infrastruktur investiert, unter anderem in zwei neue Vorschmelzöfen, drei Rührreibschweißmaschinen, zwei Gussteil-Waschanlagen, sieben Bearbeitungszentren sowie eine neue Muldenband-Durchlaufstrahlanlage.